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Verpflichtendes Testangebot

Quelle: KZVB (2021). Coronavirus. Die Krise bewältigen. Regelungen und Hinweise für Zahnarztpraxen.

https://www.kzvb.de/coronavirus#c2717

 

Die Bundesregierung verpflichtet Arbeitgeber, ihren Mitarbeitern kostenlose Testangebote zu machen. Das gilt auch für Zahnarztpraxen. Als Einrichtungen, die „körpernahe Dienstleistungen“ erbringen, müssen Zahnärzte ihren Mitarbeitern zwei kostenlose Schnelltests pro Woche anbieten. Diese Verpflichtung ist erfüllt, wenn der Arbeitgeber den Mitarbeitern Selbsttests zur Verfügung stellt oder ihnen anbietet, sich in einem Testzentrum testen zu lassen. Die Kosten für die Tests muss der Arbeitgeber tragen.
Das Angebot ist für die Mitarbeiter aber freiwillig. Es gibt keine Testpflicht für Mitarbeiter. Wer beispielsweise wegen einer bereits erfolgten Schutzimpfung auf den Schnelltest verzichtet, ist also nicht zu einem Test verpflichtet. Wichtig ist, dass der Praxisinhaber dokumentiert, dass er seinen Mitarbeitern das Angebot gemacht hat und dass sie ggf. darauf verzichtet haben.
Sollten aufgrund von Lieferschwierigkeiten keine Tests erhältlich sein, akzeptiert der Gesetzgeber bis auf Weiteres auch eine Bestellbescheinigung als Nachweis des Arbeitgebers.

 

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